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Geschichte
1933
1933 wurde die Kooperationgesellschaft "Katholieke Veilingsvereniging der Noorderkempen" gegründet. Die Initiatoren und Gründer waren Größenteils keine Gärtner, sondern u.a. Mitglied der Permanentdeputation Van de Kieboom, ferner ein Brauer, zwei Lehrer, ein Händler und zwei Obstzüchter (in kleinen Umfang). Die Investitionen und Belegschaft der Versteigerung selbst blieben - vor allem durch die saisongebundene Aktivität - sehr begrenzt. In den Anfangsjahren wurde sogar im Winter geschlossen. Die Gründer empfanden selbstverständlich auch Widerstand und mussten viele Schwierigkeiten überwinden.
Während des Zweiten Weltkriegs brachte die Lebensmittel- und Agrargenossenschaft ihre Ware zur Versteigerung und wurde vor allem grobes Gemüse angebaut. Nach dem Krieg dehnte sich der Fabrikerdbeeranbau schnell und stark aus, vor allem in den damals gemischten Agrarbetrieben mit den vielen mitarbeitenden Kindern. In der Region gibt es keine vollständige Lösung für die hohe verdeckte Arbeitslosigkeit, er trägt jedoch allerdings zu einer erheblichen Erhöhung des Familieneinkommens bei. Von ca. 4 bis 500 tonnes 1945-46 steigt die Produktion auf 3000 Tonne 1950-51. Mit den Erdbeeren werden 90% des Umsatzes realisiert.
1950-60
Die Genossenschaft als Struktur für die Kommerzialisierung von Gartenbauprodukten setzt sich im restlichen Belgien durch: Auch in Roeselare und Sint-Katelijne-Waver werden Versteigerungen gegründet.
1960-70
Der Sektor gerät zunehmend in die Hände professioneller Züchter. Mit der Nutzung von Glasgewächshäusern erobern Erdbeeren für den Frischmarkt einen erheblichen Anteil am Umsatz von Veiling Hoogstraten. Daneben werden vor allem Gurken und Erdbeeren für die Industrie versteigert.
1970-80
Die Erdbeeren finden zunehmend Absatz, auf der Versteigerung werden ab jetzt allerdings auch andere frische Produkte gehandelt. In dieser Periode beginnen auch die ersten Gärtnereien mit dem Anbau von Gemüse unter Glas.
1980-90
Die schnelle technologische Entwicklung kommt auch den Gärtnereien zugute. Erdbeeren können durch die Kühlmethoden ganzjährig geerntet werden. Die Verfeinerung der Anbautechniken unter Glas verursacht einen "Gemüseboom". Vor allem Tomaten, Paprika und Gurken sind populär.
1990-2000
Mittlerweile wird auch Veiling Hoogstraten eine Metamorphose für das 21. Jahrhundert unterzogen.

Die Kühlinfrastruktur wird optimiert und durch die ausgereifte Automatisierung ist beispielsweise der Online-Handel möglich. Die Genossenschaft hat sich zu einem Anbieter von Format im europäischen Gemüse- und Obstmarkt weiterentwickelt. Das erste Geschäftsjahr des neuen Millenniums wird mit einem Umsatz von 84.284.000 Euro ( 3.4 Milliarden BEF ) abgeschlossen.
2000- now
In den letzten Jahren hat Veiling Hoogstraten (VH) ein starkes Wachstum verwirklichen können. Alle Teile der Genossenschaft haben dazu beigetragen. Die Anzahl der aktiven Mitglieder nimmt weiter ab, aber das Areal wächst umso stärker. Die Konzentration auf Qualität und Lebensmittelsicherheit ist nie so groß gewesen. Das Durchführen eines leistungsfähigen Track-&-Trace-Systems deckt diesen Bereich vollständig ab. Auf der anderen Seite nimmt die Anzahl der Mitarbeiter weiter zu. Sogar in dem Ausmaß, dass VH an Sozialwahlen teilnehmen und einen Ausschuss für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (CPBW) installieren musste. Auf kommerzieller Ebene bleibt die Versteigerungsuhr das zentrale Verkaufsinstrument. Dennoch begann VH im Jahr 2005 mit dem Verkauf von Specialties, später unter der eigenen Marke Specialty Street, ohne die Uhr zu verwenden. Durch einen aktiven Verkauf und das Erweitern des kaufmännischen Teams gelang es uns, neue Kunden zu gewinnen, wovon auch die Standardprodukte mit profitieren. Vor kurzem wurde ein Vorverkaufssystem für Strauchtomaten mit vollen Wagen eingerichtet, die bei den Erzeugern zu laden sind. Zugleich bieten wir hiermit unseren Kunden, unseren Produzenten und dem Auktionsbetrieb einen Vorteil. Eine Win-win-win-Situation, von der also alle Beteiligten profitieren.
Eine Überwachung der Kosten sowohl bei unseren Erzeugern als auch bei der Auktion wurde eine Notwendigkeit. Energie ist dabei der große Spielverderber. Im Rahmen des nachhaltigen Wirtschaftens begann die VH im Jahr 2009 mit einem Solarzellenprojekt, das Ende 2009 eingeweiht werden soll.
Zusammenarbeit wird immer wichtiger. Im Jahr 2006 wurde eine jahrelange Zusammenarbeit zwischen Veiling Profruco, CLTV Zundert und Veiling Hoogstraten durch die Gründung einer übergreifenden Genossenschaft, In-Co, bestätigt. Im Jahr 2008 erzielte In-Co einen gemeinsamen Umsatz in Höhe von 140 Millionen Euro. Der bindende Faktor sind sicher die Erdbeeren.
Die Marke Hoogstraten wurde besonders herausgestellt. Eine vollständig neue Kampagne, eine eigene Website, ein Heißluftballon, ein eigener Stand auf nationalen und internationalen Messen, Partner bei verschiedenen landesweiten Veranstaltungen, eine erste Marktuntersuchung, ein Körbchen (Punnet) mit eigenem Emblem … und vieles mehr.
Nicht nur Hoogstraten wurde weiter ausgebaut, auch das Flandria-Sortiment wuchs. Im Rahmen der weiteren Zusammenarbeit richtete LAVA die sogenannten „Staten Generaal“ ein, die Versammlung der Vorstände der LAVA-Auktionen. Das Ergebnis dieser Entwicklung ist noch nicht bekannt.
2008 war ein besonderes Jahr. Veiling Hoogstraten bestand 75 Jahre. Grund genug, ausgiebig zu feiern. Der Startschuss wurde mit der Einführung eines neuen Auktionsemblems und eines neuen Hausstils gegeben.
Veiling Hoogstraten ist bereit für die Zukunft!
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